Luridium

Vor den Osterfeiertagen noch ein Kinderbuchtipp !!!

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert

William Wenton und die Jagd nach dem Luridium“ von Bobbie Peers

William Wenton lebt mit seiner Mutter und seinem Vater seit acht Jahren inkognito in Norwegen. Ihre eigentliches Zuhause ist London – wo William – kurz vor ihrem untertauchen, mit seinem Vater einen Autounfall hatte. Seit dem Tag ist Williams Großvater verschwunden und sein Vater sitzt seit dem im Rollstuhl. Da William zu dem Zeitpunkt noch sehr klein war hat er nur vage Erinnerungen daran. William würde gerne mehr wissen, seine Eltern geben aber nichts preis. William liebt es Codes zu knacken und ist darin auch ziemlich gut. Seine Eltern wollen es ihm immer wieder verbieten, aber er lässt sich davon nicht abhalten. Auch an dem Tag nicht, als er mit seiner Schulklasse einen Ausflug zu einer Ausstellung unternimmt. Dort löst er den schwierigsten Code der Welt. Dies erregt natürlich Aufmerksamkeit und kurz darauf wird er entführt und zum Institut für Posthumane Forschung gebracht. Dort erfährt er, das sein Großvater das Institut mit gegründet hat und der beste Kryptologe der Welt ist. In dem Institut begegnen William Roboter von verschiedener Couleur; Sprechende Türen, fressende Schlingpflanzen, Hypriden und noch einiges mehr. In diesem Institut bekommen besonders gute Kryptoanalytiker eine Spezialausbildung, um die Welt vor dem Luridium zu beschützen. Eine Codeknackerin ist Ishia mit der sich William anfreundet. Nach und nach erfährt er mehr über sein Familiengeheimnis und über einen mächtigen Gegenspieler, der auf der Jagd nach dem Luridium ist. In wieweit ihm sein Orbis – eine fliegende Kugel die sich ständig verändert – helfen kann und ob er seinem Großvater wiederfindet wird sich zeigen.

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Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar

Fazit:

Das Cover selbst ist ein Eye – Catcher. Die Beschichtung lässt das Blau noch kontrastreicher erscheinen. Es erinnert mich stark an das Monochrom-Blau des Künstlers Yves Klein. Auch finden sich viele Details aus der Geschichte auf dem Cover wieder. Dem Autor Bobbie Peers ist – wie ich finde – mit dem Buch ein guter Einstieg für seine „William- Wenton- Reihe“ gelungen. Sein Schreibstil ist flüssig, so dass man das Buch gut in einem durchlesen kann. Er schafft es die Spannung bis zum Schluss Aufrecht zu erhalten. Am besten hat mir die sprechende Tür mit ihrem Humor gefallen, sowie die witzigen und skurrilen Roboter Es ist ein sehr technikaffines Buch, das sicherlich eher Jungen ansprechen wird. Die Kapitel des Buches sind alle sehr kurz gehalten, sodass auch Leser, die nicht so viel an einem Stück lesen wollen, bei diesem Buch gut aufgehoben sind.

Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus und freue mich auf den zweiten Teil.

Autor:
Bobbie Peers, geboren 1974 in Norwegen, ist Drehbuchautor und Regisseur. Er hat an der »London International Film School« studiert und 2006 für seinen Kurzfilm »Sniffers« die goldene Palme von Cannes gewonnen. 2015 hat er seinen ersten Spielfilm »Dirk Ohm – der Illusionist, der verschwand« mit August Diehl in der Hauptrolle gedreht. »William Wenton und die Jagd nach dem Luridium« ist sein erstes Kinderbuch, das sich bereits in 37 Sprachen verkauft hat.

Details:
Carlsen Verlag März 2017 / Seiten: 240 – Preis: 14,99 €

Hardcover / Leseempfehlung ab 10 Jahre

ISBN: 978-3-551-55367-6
Übersetzerin: Gabriele Haefs

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