„Wells & Wong“

Ein wunderbarer toller neuer Fall der Jugendbuchserie   „Ein Fall für Wells & Wong“.

Euch ein schönes Wochenende !!!

„Das wichtigste Rezept für den Krimi: Der Detektiv darf niemals mehr wissen als der Leser.“      Agatha Christie

Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert

Mord erster Klasse“ von Robin Stevens

Von der Jugendbuchserie „Ein Fall für Wells & Wong“ von Robin Stevens sind mittlerweile drei Bücher ins Deutsche übersetzt worden

1. Mord ist nichts für junge Damen
2. Teestunde mit Todesfall
3. Mord erster Klasse

In Band 3 beschließt Hazels Vater, nach den Morden im Internat und auf Fallingford, seine Tochter und ihre Freundin Daisy mit auf eine Reise im berühmten Orientexpress mitzunehmen. Er möchte die beiden Mädchen unter seine Fittiche nehmen, Ihnen Europa zeigen damit sie auf andere Gedanken kommen, aber vor allem möchte er erreichen, das sie nicht mehr Detektiv spielen. Im Zug begegnen sie der Polizistin Miss Livedon wieder, die bereits im zweiten Teil eine Rolle spielte. Sie ist wieder inkognito unterwegs um einem Spion das Handwerk zu legen. Nach dem Daisy und Hazel dies mitbekommen haben beginnen sie selber mit den Ermittlungsarbeiten, um den Spion zu enttarnen. Sie müssen allerdings sehr vorsichtig agieren, denn Hazels Vater hat immer ein Auge auf sie. Dann wird Mrs Daubt umgebracht. Wer könnte es gewesen sein? Ihr Ehemann, ihr Bruder, die alte Gräfin Demidovskoy, Madame Melinda Fox oder gar der Magier Il Mysterioso ?

Eine weitere spannende Frage die sich Daisy und Hazel stellen, – könnte der Spion auch der Mörder sein und die beiden Fälle hängen zusammen ?

 

Orient ExpressII (Kopie)

 

Fazit:

Die Handlung nimmt im dritten Teil Fahrt auf, Robin Stevens lässt ihre Geschichte im Orient-Express spielen, womöglich eine kleine Hommage an Agatha Christis berühmtes Werk.Die Autorin schreibt wieder sehr spannend und humorvoll, es macht Spaß ihre Bücher zu lesen. Ihr toller Schreibstil, gewohnt flüssig, spannend und leicht zu lesen. Die Protagonisten bekommen weitere Konturen, Stil und Persönlichkeit. Dies hat Robin Stevens sehr schön deutlich gemacht, als Hazel zum Schluss sehr selbstbewusst ihrem Vater gegenüber tritt und ihn davon überzeugt, dass Daisy und sie wissen wer der Mörder ist. Schön finde ich auch wieder die Illustration des Covers, gehalten im Stil der 30 er Jahr und in der Wiedererkennung zu den beiden ersten Covern. Aber auch die Grafiken mit Schlafwagen und Speisewagen und dem damit verbundenen Personenregister sind sehr hilfreich, um einen guten Überblick über die Darsteller des Buches zu erhalten. Die Bücher können als Einzelbände gelesen werden, da es aber immer wieder Rückblicke auf die ersten beiden Fälle gibt, empfiehlt es sich doch die Reihenfolge einzuhalten.

Ich kann „Wells und Wong“ absolut weiterempfehlen und hoffe auf weitere Folgen !!

 

 Mord ist nichts für junge Damen (Kopie)

Hier der Link zur Rezension vom ersten Buch: http://www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/07/04/ein-fall-fuer-wells-wong

 

Autorin:

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Besten Dank an den Knesebeck Verlag für das Rezensionsexemplar

Robin Stevens wurde zwar in Kalifornien geboren, wuchs aber in einem College in Oxford, gleich neben dem Wohnhaus von Alice im Wunderland, auf. Schon in frühester Kindheit wollte sie entweder Hercule Poirot oder Agatha Christie werden. Als das mit dem beeindruckenden Schnauzbart nichts wurde, entschied sie sich für eine Karriere als Krimiautorin.

 

Details:

Verlag: Knesebeck Verlag (http://www.knesebeck-verlag.de/mord_erster_klasse/t-46/593)

(September 2017) / 288 Seiten / 14,95 Euro / ab 12 Jahre ISBN 978-3-95728-053-4 /

Übersetzt von: Nadine Mannchen