Spaziergang durch das Ruhrgebiet: Teil 9

Spaziergang durch das Ruhrgebiet: Teil 9
„Das Geleucht“ auf Halde Rheinpreußen in Moers

Wie eine leuchtend rote Boje reckt sich „Das Geleucht“ auf der Spitze der Halde Rheinpreußen in Moers in den Nachthimmel. Die überdimensionale Grubenlampe gilt als eines der markantesten Kunstwerke unter den Landmarken im Ruhrgebiet. Während die begehbare Industriekultur-Skulptur schon tagsüber unübersehbar ist, entfaltet sich besonders zur Dunkelheit ein beeindruckendes Spiel aus Licht und Schatten, das noch bis hinunter an den nahegelegenen Rhein zu sehen ist.

Das rund 8.000 Quadratmeter große „Ausleuchtungsfeld“ lädt zum Verweilen und Ausruhen nach dem Aufstieg ein. Die Halde und das „Geleucht“ könnt Ihr auch im Rahmen von geführten Wanderungen entdecken– sowohl tagsüber als auch nach Anbruch der Dunkelheit.

Die Grubenlampe als Lebensretter auf Zeche Rheinpreußen
Das von Otto Piene erschaffene Werk erinnert an ein sehr wichtiges Utensil im Bergbau: die in der Dunkelheit Licht spendende Grubenlampe, ohne die ein Bergarbeiter verloren gewesen wäre.